Das Motto 2010 lautete: Gegensätze ziehen sich an. Überlegt hatte sich das zwei Studentinnen der
Internationalen Akademie für Marketing, Kommunikation und Werbung in Wiesbaden in einer Wochenaufgabe.
Feuer und Wasser, Mann und Frau, die Schöne und das Biest - seit jeher
ziehen Gegensätze Menschen in ihren Bann. Vor mehr als 200 Jahren beschäftigte sich Johann Wolfgang von Goethe in seiner Farbenlehre mit chemischen Gegensätzen. Heute singen Schlagerstar Karel Gott und der Rapper Bushido gemeinsam ein Duett.
Gegensätze, wohin das Auge reicht. Auch in der Chemie. So bestehen beispielsweise Atome aus positiv geladenen Protonen und negativ geladenen Elektronen, die sich gegenseitig anziehen. Dieses Bild kann man auch auf den
Berufsalltag übertragen: Egal, wie unterschiedlich die Einzelnen sind, im Team ergänzen sie ihre Fähigkeiten und alle ziehen an einem Strang.
Wie aber lässt sich das darstellen? Hier waren die Auszubildenden gefragt. Ob
Gegensatzpaare wie Yin und Yang, Plus und Minus, Säure und Lauge, groß und klein; willkommen ist alles, was die Anziehungskraft der Gegensätze zum Ausdruck bringt. Der
Kreativität waren wie immer keine Grenzen gesetzt.