Start in den Beruf

Im Jahr 2000 haben die Chemie-Sozialpartner die Initiative „Start in den Beruf“ ins Leben gerufen. Mit dieser Initiative werden Jugendliche gefördert, die bisher keine Lehrstelle gefunden haben und denen die Voraussetzung für die erfolgreiche Aufnahme einer Berufsausbildung noch fehlen. In einem 6- bis 12-monatigen Förderprogramm sollen sie durch ein Zusammenspiel von betrieblicher Praxis, theoretischer Unterweisung und sozialpädagogischer Betreuung zur Aufnahme einer qualifizierten Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) befähigt werden.

Die Jugendlichen erhalten nach dem Tarifvertrag zur Förderung der Integration von Jugendlichen eine Eingliederungsvergütung. Der UCI unterstützt die Teilnehmer einer Start-Maßnahme auf Antrag mit einem Förderbeitrag als Zuschuss zum Lebensunterhalt (bei Jugendlichen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr). Die Teilnehmer haben die Möglichkeit praktische und theoretische Erfahrungen zu sammeln, um so die Chance auf eine Teilnahme am Arbeitsmarkt zu erhalten. Die Chemie-Sozialpartner sehen hierin eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe.

Findet die Maßnahme bei einem kleineren oder mittleren Betrieb statt, können die Teilnehmer mit dem Programm StartPlus Zuschüsse für eine begleitende sozialpädagogische Betreuung bei einem Bildungsdienstleister erhalten.
(Text: CSSA )
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