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Wiesbaden, der 20.11.2008 10:23 Uhr

Für Wella gelten in Zukunft die Tarifverträge der Chemie

Beitritt zum Arbeitgeberverband HessenChemie

Die Unternehmen Wella AG, Wella Intercosmetic GmbH und die Wella Manufacturing GmbH sind dem Arbeitgeberverband HessenChemie beigetreten. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Darmstadt und Weiterstadt gelten von nun an die Arbeitsbedingungen der Chemietarifverträge, wie sie mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie abgeschlossen wurden.

Mit dem Beitritt konnten die achtmonatigen Verhandlungen zwischen Unternehmen, Arbeitgeberverband HessenChemie und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

Im Zuge der durch die Übernahme angestrebten Harmonisierung der Arbeitsbedingungen zwischen der Procter & Gamble (P&G)-Firmengruppe und der Wella AG werden in einem Überleitungsprozess die Arbeitsbedingungen des Chemie-Flächentarifvertrages übernommen.

Zur Vorbereitung des Beitritts wurde zwischen den Verhandlungspartnern ein umfangreicher Überleitungstarifvertrag verhandelt. Dieser ist die Grundlage für die weitergehenden Verhandlungen zwischen Unternehmen und Betriebsrat bei der Harmonisierung der Arbeitsbedingungen. Für Wella wurde das Projekt von Michael Boland für die Geschäftsführung und dem Betriebsratsvorsitzenden Roger Barnewald sowie seinem Stellvertreter Gerhard von Tiling begleitet. Verhandlungspartner der Chemie-Tarifvertragsparteien waren Catharina Clay (IG BCE Hessen/Thüringen) und Dr. Axel Schack (AGV HessenChemie).

Aus Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet die Bindung an die Tarifverträge der chemischen Industrie „ein hohes Maß an Sicherheit und eine gute Basis für die weitere Entwicklung“, erläutert Catharina Clay, stellvertretende Landesbezirksleiterin, zum Ende der Verhandlungen.

Mit dem Beitritt zum Arbeitgeberverband HessenChemie werden die Tarifbedingungen der chemischen Industrie eingeführt, die auch für die Beschäftigten von Procter & Gamble gelten. „Die chemische Industrie verfügt mit über die modernsten und flexibelsten Tarifwerke in Deutschland“, erklärt Dr. Axel Schack, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes.

Diese konnten gleich zu Beginn der Einführung bei Wella dazu genutzt werden, für den Standort Weiterstadt als Ausgleich für die Flexibilisierung der Arbeitszeit, eine Beschäftigungssicherung für die betroffenen Mitarbeiter zu vereinbaren. „Das ist ein Meilenstein in den Vertragswerken von Procter & Gamble, den der Betriebsrat hier gemeinsam mit der IG BCE erreicht hat“, erläutern Roger Barnewald und Gerhard von Tiling.

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Arbeitgeberverband Chemie und Verwandte Industrien
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Jürgen Funk
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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