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Wiesbaden, der 08.06.2010 10:37 Uhr

Die Chemie als Spielmacher bei der Fußball-WM

15. Lehrerwochenendseminar der Chemieverbände in Nordhessen

Der Ball ist rund. Dank der Chemie mehr denn je. Das für die Fußball-WM in Südafrika entwickelte Hightech-Spielgerät erreicht eine bisher ungekannte Rundheit. Möglich machen dies raffinierte Kunst- und Klebstoffe sowie ausgeklügelte Produktionsverfahren.

Am Startwochenende der WM findet auch das 15. Lehrerwochenendseminar der Chemieverbände Hessen in Rotenburg an der Fulda und bei B. Braun in Melsungen statt. An der Weiterbildung nehmen knapp 100 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Hessen teil.

Professor Dr. Andreas Groß reist extra aus Bremen an. Zum Start der Fußballweltmeisterschaft am kommenden Wochenende geht er auf das Thema „Faszination Fußball“ ein und stellt am Beispiel des Fußballs und moderner Stadien die Anforderungen an die moderne Fertigungs- und Materialtechnik dar.

An den beiden Veranstaltungstagen werden insgesamt vier fachbezogene Vorträge angeboten, die den überwiegend naturwissenschaftlichen Lehrkräften einen Einblick in aktuelle Themen der Chemie geben sollen. Nicht weniger aktuell ist das Thema des zweiten Workshops. Dr. Thomas Schäfer vom kriminaltechnischen Institut des Bundeskriminalamtes aus Wiesbaden zeigt auf, wie die chemische Analytik bei der Verbrechensbekämpfung helfen kann. Beim dritten Thema geht es um alternative Lichtquellen. Dr. Armin Leng kommt von der Firma Merck in Darmstadt. Er referiert über die Möglichkeiten und den Einsatz von OLEDs für Beleuchtung und Displays.

Kay-Henric Engel von B. Braun Melsungen stellt schließlich ein Projekt vor, das Nachwuchssicherung und soziale Verantwortung miteinander verbindet. Darüber hinaus steht eine mehrstündige Werksbesichtigung bei der B. Braun Melsungen AG auf dem Programm.

Die Chemieverbände unterstützen Schulen auf vielfältige Weise. Auch hierüber werden die Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung informiert. So haben sie die Möglichkeit, über den "Fonds der Chemischen Industrie" finanzielle Förderung für den experimentellen Chemieunterricht zu beantragen. Dazu hat der Fonds bereits 2001 das umfangreiche Förderprogramm "Schulpartnerschaft Chemie" ins Leben gerufen. Für einen besseren naturwissenschaftlichen Schulunterricht wurden seit dem Start 17 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, von denen 7,6 Millionen Euro an 2.215 Schulen in ganz Deutschland gingen. Für 2010 bis 2012 können weitere 6,6 Millionen Euro abgerufen werden.

Die Chemieverbände Hessen versuchen auch durch gezielte Aktionen das Interesse an den Naturwissenschaften zu fördern und Bildungseinrichtungen zu unterstützen. Hervorzuheben sind hier unter anderem die Science Camps für Grundschüler und Kurse für Vorschulkinder, die gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen hessenweit angeboten werden. Fortbildungen für Erzieher/-innen und Lehrer/-innen, Unterstützung des Unterrichts mit Chemiekisten und die Förderung von Einzelprojekten gehören ebenfalls zum Engagement.

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Fragen richten Sie bitte an:

Arbeitgeberverband Chemie und
verwandte Industrien für das Land Hessen e.V.
Jürgen Funk, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Abraham-Lincoln-Straße 24, 65189 Wiesbaden
Tel: 0611 / 7106-49
Fax: 0611 / 7106-78
E-Mail: funk (at) hessenchemie (dot) de
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