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Wiesbaden, der 10.12.2014 09:35 Uhr

Chemie-Ausbildungszahlen auf hohem Niveau

Die chemisch-pharmazeutische Industrie hat ihr tariflich gesetztes Ziel von 9.200 neu angebotenen Ausbildungsplätzen im Jahr 2014 übertroffen. Insgesamt wurden bundesweit 9.367 Ausbildungsplätze angeboten. Hessische Unternehmen boten davon, wie im letzten Jahr, wieder 1.521 Ausbildungsplätze an. Mit diesem Engagement setzt die Chemie-Branche auf die duale Ausbildung als ein wichtiges Instrument zur Fachkräftesicherung. Dies betrifft insbesondere die naturwissenschaftlich-technischen Berufe, auf die gut zwei Drittel aller Ausbildungsverhältnisse entfallen.

Erstmalig wurde im Rahmen des Tarifvertrags „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ auch die Übernahmesituation der Ausgebildeten in der Branche flächendeckend erfasst. Das Ergebnis der Auswertung zeigt, dass die Unternehmen sehr gute Beschäftigungsperspektiven bieten. Rund 90 Prozent aller Absolventen werden im Anschluss an ihre Ausbildung übernommen, davon 38 Prozent unbefristet. Dort, wo zunächst befristet übernommen wird, münden die Ausgebildeten später zumeist ebenfalls in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ein. Dies gelingt dank der notwendigen Flexibilität bei der Übernahme.

Jürgen Funk, Geschäftsführer bei HessenChemie und zuständig für die berufliche Bildung, zieht auch für Hessen ein positives Fazit: „Die Branche in unserem Bundesland hat 1.521 Ausbildungsplätze angeboten. Insgesamt wurden 87 Prozent der ausgebildeten jungen Menschen übernommen, 50 Prozent sogar unbefristet.“

Der im Jahr 2003 abgeschlossene und mehrfach verlängerte Ausbildungs-Tarifvertrag wurde im Februar 2014 zum Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiterentwickelt. Dieser betrachtet Nachwuchssicherung in der Chemie-Branche ganzheitlich und umfasst das Förderprogramm für noch nicht ausbildungsreife Jugendliche (Start in den Beruf), Vereinbarungen zum Ausbildungsplatzangebot, Grundsätze zur Übernahme sowie den Karrierewegweiser „Berufskompass Chemie“ (www berufskompass-chemie de).

Insgesamt befinden sich bundesweit rund 28.000 junge Menschen, davon 4.500 in Hessen, in der Ausbildung zu einem der über 50 naturwissenschaftlichen, technischen oder kaufmännischen Berufe in der chemischen Industrie. Weitere Informationen zu den Berufsbildern und freie Ausbildungsplätze für das Jahr 2015 finden Jugendliche unter www elementare-vielfalt de, der Ausbildungskampagne der Chemie-Arbeitgeberverbände oder auf der Internetseite www hessenchemie de für Ausbildungsstellen in Hessen.

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Fragen richten Sie bitte an:

Arbeitgeberverband Chemie und
verwandte Industrien für das Land Hessen e.V.
Ole Richert, Pressesprecher
Murnaustraße 12, 65189 Wiesbaden
Tel: 0611 / 7106-46
Fax: 0611 / 7106-66
E-Mail: richert (at) hessenchemie (dot) de
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