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Wiesbaden, 19.06.2018 15:25 Uhr

Erfolgreiches Wirtschaften erfordert richtige Rahmenbedingungen

Ministerpräsident Bouffier zu Gast bei der Mitgliederversammlung des Arbeitgeberverbandes HessenChemie

Wiesbaden, 20. Juni 2018. „Die Chemie- und Pharmaindustrie ist ein wichtiger Pfeiler für die Stärke unseres Landes und HessenChemie seit mehr als 70 Jahren eine starke Stimme für die Interessen der chemischen Industrie in unserem Land“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier am gestrigen Abend vor den Mitgliedern von HessenChemie. Der Vorstandsvorsitzende des Arbeitgeberverbandes Prof. Heinz-Walter Große (B. Braun Melsungen) warb für wirtschaftsförderliche Rahmenbedingungen.

Zunächst stellte Ministerpräsident Volker Bouffier heraus, dass Deutschland traditionell ein starkes Industrieland sei und die Industrie mit knapp 23 Prozent ein Drittel mehr zum Bruttoinlandsprodukt beitragen würde als der EU-Durchschnitt. Auch die hessische Industrie sei führend, vor allem in den Bereichen Fahrzeugbau, Elektroindustrie, Maschinenbau und natürlich in Chemie und Pharma. „An Hessen führt kein Weg vorbei. Denn hessische Unternehmen sind nicht nur stark vor Ort, sondern auch stark in der ganzen Welt. Wir Hessen können beides: Wir sind fest verwurzelt in der Heimat und offen für die ganze Welt“, sagte der Hessische Ministerpräsident. Weiter betonte er, dass es eine gemeinsame Aufgabe sei, dafür zu sorgen, „dass die hessischen Unternehmen auch in Zukunft nicht nur mithalten können, sondern weiterhin eine Führungsrolle einnehmen“.

Prof. Heinz-Walter Große machte deutlich, dass für ein erfolgreiches Wirtschaften im internationalen Wettbewerb die richtigen politischen Rahmenbedingungen erforderlich seien. „In Berlin und auch in Wiesbaden wünschen wir uns von den politisch Verantwortlichen, dass die Weichen wieder hin zu mehr Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit gestellt werden“, so Prof. Große. Ohne eine erfolgreiche Wirtschaft könnten die hohen Sozialstandards nicht dauerhaft gehalten werden. Auf die Agenda der nächsten Landesregierung gehören nach Auffassung der Chemie-Arbeitgeber in Hessen eine größere Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, eine moderne Infrastruktur und die Förderung der Akzeptanz industrieller Produktion. Fortschritte bei der Digitalisierung und Maßnahmen gegen den drohenden Fachkräftemangel seien weitere zentrale Themen.

Der Schlüssel für guten Nachwuchs liege in der richtigen Bildungspolitik. Mit 558 Millionen Euro für Hessens Schulen im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP) sei ein deutliches Zeichen gesetzt worden, um die Schulträger zu unterstützen. „Das Bildungssystem muss aber auch auf den digitalen Wandel ausgerichtet werden“, betonte Große. Ökonomische Grundkenntnisse sowie IT-bezogene Basisqualifikationen sollten zum Bildungsauftrag gehören, weil diese im Berufsalltag immer mehr gefordert würden. Die Berufsschulen dürften beim angekündigten Investitionsprogramm nicht vergessen werden. Die duale Ausbildung sei die wichtigste Säule zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Industrie. Allein in der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie werden über 50 verschiedene Ausbildungsberufe angeboten.

Neu im Vorstand von HessenChemie

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Oliver Coenenberg, Geschäftsführer Personal und Organisation sowie Arbeitsdirektor von Sanofi in Deutschland, neu in den Vorstand des Verbandes gewählt.

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Über HessenChemie

Im Arbeitgeberverband HessenChemie sind 310 Mitgliedsunternehmen mit 105.000 Beschäftigten der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie sowie einiger industrienaher Serviceunternehmen zusammengeschlossen. HessenChemie vertritt die tarif- und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Gewerkschaft, Politik und Öffentlichkeit.
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