FAQ zum LEGO® SERIOUS PLAY®-Workshop
Wie läuft ein LEGO® SERIOUS PLAY® Workshop innerhalb des eigenen Teams ab, um die Aufgabenstellung umzusetzen?
Ein Workshop besteht aus mehreren kurzen Bau- und Austauschphasen. Zunächst bauen die Teilnehmenden individuell (ca. 10 Minuten), anschließend werden die Modelle im Team vorgestellt und diskutiert. Darauf folgt eine gemeinsame Weiterentwicklung der Ideen. Je nach Umfang kann ein Workshop zwischen 90 Minuten und einem ganzen Tag dauern.
Wie werden die Ergebnisse dokumentiert?
Im Mittelpunkt steht ein kurzes Video, in dem die entwickelten Modelle und ihre Bedeutung erklärt werden. Ergänzend wird eine kurze schriftliche Ausarbeitung erstellt, die den Hintergrund, den Prozess und die Lösung verständlich beschreibt. Optional können auch Fotos oder Präsentationen genutzt werden.
Was ist beim Bauen zu beachten?
Beim LEGO® SERIOUS PLAY® geht es nicht um realistische Modelle, sondern um symbolisches Arbeiten. Die Bausteine stehen stellvertretend für Ideen, Rollen oder Prozesse. Die Bedeutung wird von den Teilnehmenden selbst festgelegt und im Video erläutert.
Wichtig
Welche Regeln gelten für die verwendeten Materialien?
Es dürfen ausschließlich die bereitgestellten LEGO® -Steine verwendet werden. Eigene oder zusätzliche Materialien sind nicht erlaubt und führen zu Punktabzug. Ziel ist es, kreative Lösungen innerhalb dieser Vorgaben zu entwickeln.
Wie frei ist die Umsetzung – insbesondere beim Video?
Die Umsetzung ist bewusst offen gestaltet. Das Video kann kreativ, humorvoll oder auch klassisch aufgebaut sein. Wichtig ist, dass die Inhalte verständlich bleiben und die entwickelte Lösung klar vermittelt wird.
Was gehört in die schriftliche Ausarbeitung?
Die schriftliche Ausarbeitung konzentriert sich auf die Beschreibung des Ausgangsproblems, des betrachteten Prozesses und der erarbeiteten Lösung. Sie sollte so formuliert sein, dass auch Personen ohne Vorwissen den Inhalt nachvollziehen können.
Welche Rolle haben betriebliche Betreuer:innen?
Betreuer:innen begleiten den Prozess als Coaches und unterstützen bei Bedarf. Die inhaltliche Ausarbeitung und Umsetzung liegt jedoch bei den Azubis selbst, sodass deren Eigenleistung im Vordergrund steht.